Kundenbindung durch Newsletter erhöhen

Newsletter betrachte ich persönlich von zwei Seiten. Einerseits ist es extrem nervig, wenn man jeden Tag 5 Newsletter bekommt, die einen nicht interessieren. Andererseits werden einem über Newsletter oft interessante Neuigkeiten, Gutscheine oder andere nützliche Informationen mitgeteilt.

Ich handhabe es deshalb so, dass ich wirklich nur die Newsletter abonniere, die mich interessieren. Das sind bei mir sehr wenige, z.B.

  • Den von der Deutschen Bahn. Da es hier oft Gutscheine gibt, mit denen man richtig gut sparen kann. Außerdem bekomme ich da regelmäßig meinen Punktestand mitgeteilt und erfahre, wann wieder Punkte verfallen und ich sie lieber einlösen sollte
  • Verschiedene Veranstalter von Events, die ich gerne besuche. Hier werde ich über Termine, Tickets und Line-Ups informiert
  • Den Newsletter meiner Fachschaft. So bin ich immer auf dem aktuellen Stand, was Veranstaltungen an der Uni betrifft. Außerdem vermeide ich so das Verpassen der Rückmeldefrist, was ziemlich bitter wäre 🙂
  • Job-Newsletter meiner Uni. Irgendwoher muss ja das Geld kommen 🙂

Aber darum soll es in diesem Artikel eigentlich gar nicht gehen. Vielmehr wollte ich Euch erzählen, warum es Sinn macht, als Unternehmen Newsletter zu versenden und wie man dies am besten anstellt.

In der obigen Liste seht ihr schon, dass es mir hauptsächlich darum geht, über Dinge informiert zu werden. Ich möchte nicht mit belanglosem genervt werden und ich möchte auch keine Werbung in meinem Postfach sehen. Die Newsletter sollen mich persönlich „weiter bringen“ und mir nicht meine Zeit rauben. Und so geht es nicht nur mir! Deshalb solltet Ihr Euch vor dem Versenden in die Empfänger hineinversetzen und Euch überlegen, ob ihr die Inhalte wirklich nützlich findet oder nicht.

Außerdem finde ich, dass die Frequenz der Newsletter eine entscheidende Rolle spielt. Wenn mir jemand alle 2-3 Tage eine E-Mail schickt, dann bin ich eher dazu geneigt, den Newsletter abzumelden als wenn ich im Monat nur 1-2 Mails bekomme. Das gilt natürlich nicht für Newsletter, die mir wirklich wichtig sind.

Es macht für Euch als Unternehmen also Sinn, den Kunden über wichtige Dinge zu informieren und ihn so eventuell zu animieren, wieder auf Eure Seite zu kommen. Kommen wir nun zur Realisierung des Newsletter-Versands! Dies kann man entweder selbst in Angriff nehmen oder ein anderes Unternehmen damit beauftragen, die Mails zu versenden. Um die Sache zuverlässig über die Bühne zu bringen, empfehle ich Euch, ein anderes Unternehmen zu beauftragen. Das gilt besonders dann, wenn extrem viele Newsletter versendet werden sollen!

 

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6 Kommentare zu “Kundenbindung durch Newsletter erhöhen”

  1. Mhm ob Newsletter mittlerweile so sexy ankommen, wage ich zu bezweifeln. Ich finde, dass Newsletter durch Kostenlose E-Books ersetzt werden sollten. Same thing, different appearance ;). Das würde der Kundenbindung eher zugute kommen.

  2. Also ich habe vor kurzem ein Newsletter-Modul auf einer meiner Seiten eingebaut – die Conversion zur Anmeldung hin ist allerdings echt schlecht. 🙁 Bin gespannt wie sich das noch ändert!

  3. Ich betreibe einen kleinen Nischenshop. Mir bringt der Newsletter viel da ich immer echte News aus der Szene versende und der Newsletter somit für die Abonnenten echt interessant ist.

  4. Hey Maik,

    deine Idee mit den kostenlosen E-Books finde ich grandios! Hat nicht mehr den nervigen Charakter von Newslettern und die Informationen/Werbung kommt trotzdem an den Mann. Eine win-win Situation für beide Seiten!

  5. Dieter, hat es sich bei dir gebessert?

  6. Ich bin halt der Meinung, dass die Frequenz so eine Sache ist. Zu viel und der Kunde ist genervt, zu wenig und der Kunde vergisst mich. Da heißt es einfach testen und vielleicht sogar Kundenbefragungen durchführen.

    Liegt auch wirklich daran an welchem Punkt man den Kunden erwischt. Je besser einen der Kunde schon kennt, desto mehr kann man sich „leisten“.

    Ich persönlich verwende MailChimp für mich und meine Kunden. Das klappt seit einigen Jahren eigentlich sehr gut.

    Viele Grüße aus An Lam Bay,

    Alexander

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»Informationen zum Artikel

Autor: Simon
Datum: 23.07.2014
Zeit: 03:44 Uhr
Kategorien: Internet
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