Computer selbst zusammenstellen

Mit der richtigen Auswahl von PC-Komponenten gestaltet sich die eigene Zusammenstellung eines Computers oft günstiger und langlebiger als vorgefertigte Modelle auf dem Markt. Es gibt hierbei einige Punkte zu achten.

Die Auswahl der Hardware

Vor der Zusammenstellung des eigenen Computers sollte man sich über die Wahl der Hardware schlüssig werden. Hierbei kann man auf Neu- oder Gebrauchtware zurückgreifen. Eine Möglichkeit, zugleich Kosten zu sparen und dennoch kaum Qualitätseinbußen zu erleiden, ist der Kauf von überarbeiteter Hardware. Anbieter wie Kimbrer bieten hierfür individuelle Lösungen an und haben sich auf den Verkauf von refurbished Hardware spezialisiert. Das Portfolio des Unternehmens umfasst überarbeitete und durch Experten geprüfte Hardware vom Server über CPUs, Systemboards, Lüfter und Memorys bis hin zu Kabeln und Kontrollern. Wer sich einen Computer zusammenstellen möchte oder defekte Teile austauschen möchte, wird bei Kimbrer leicht fündig. Die Lieferung der benötigten Komponenten erfolgt zeitnah und zuverlässig. Zudem bietet das Unternehmen ebenso einen technischen Support an, der bei allen Fragen rund um die Konfiguration und Problemstellungen behilflich ist.

Mainboard

Die Schaltzentrale eines jeden Computers ist das Mainboard oder die Hauptplatine. Es verbindet die verschiedenen Komponenten des PCs miteinander und ist Sitz des Prozessors (CPU). Zudem wird hier auch der Chip für das Betriebssystem integriert. Das Mainboard verfügt weiterhin über die im Alltag wichtigsten USB-Schnittstellen, LAN-Anschlüsse und weitere Komponenten. Je nach Ausstattung gibt es luxuriösere Mainboards und solche, die nur das „Standard-Programm“ anbieten. Wer hauptsächlich auf einen Office-PC setzt, ist mit einer günstigen Lösung zwischen 100 bis 200 Euro gut beraten. Wichtig ist, auf die WiFi-Kompatibilität zu achten. Das zugehörige Gehäuse sollte in jedem Fall genügend Stauraum für das Mainboard und die anderen Komponenten aufweisen.

Prozessor

Der Prozessor hängt immer vom Mainboard ab. In der Regel passt nur eine bestimmte Art von CPU in die Hauptplatine. Das sind normalerweise AMD oder Intel. Für welchen Prozessor man sich letztendlich entscheidet, hängt von der gewünschten Leistungsfähigkeit ab. Mittlerweile sind CPUs mit acht Kernen und mehr auf dem Markt erhältlich. Für Officeanwendungen sind Prozessoren ab 4 Kernen empfehlenswert, wohingegen Gaming-PCs oft mit 6 Kernen und höher besser beraten sind.

Arbeitsspeicher und Festplatte

Der Arbeitsspeicher oder RAM genannt ist für die alltägliche Verrichtung von Aufgaben bedeutsam. Ähnlich wie beim Prozessor steigt die Leistungsfähigkeit proportional, in diesem Fall abhängig von den verfügbaren GB. Unter 8 GB ist aufgrund der steigenden Anforderungen an Computer mittlerweile nicht mehr empfehlenswert. Bei der Festplatte geht der Fokus zurzeit auf Solid State Drives oder kurz SSD. Der Standard liegt hier bei mindestens 500 GB. Demgegenüber sind für anspruchsvolle Spiele, Mediendesign und Co. Größen ab 1 TB sinnvoll. Notfalls kann mit einer externen Festplatte nachgerüstet werden.

Grafikkarte und Bildschirm

Bei der Wahl des Bildschirms kann man sich an den persönlichen Bedürfnissen orientieren. Wer mit dem Computer regelmäßig Filme streamen, Bilder bearbeiten und aufwendige Grafikprogramme bedienen möchte, kann über einen Monitor in Ultra HD nachdenken. Für den Alltag ist Full HD wiederum meist ausreichend. Weitere Unterschiede ergeben sich in der Form, die entweder flach oder gekrümmt sein kann. Letzteres macht vor allem bei häufiger Anwendung von Multi-Media Sinn. Die Größe sollte sich auch an den eigenen Sitz- und Arbeitsgewohnheiten orientieren. Wenig verwunderlich benötigen Grafikdesigner und Gamer zudem eine leistungsfähigere Grafikkarte als Bürokaufleute. Für normale Anwendungen eignen sich hierbei anfängerfreundliche und günstige Grafikkarten. Grafiker und Gamer sollten sich eher im hochpreisigen Segment umsehen.

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»Informationen zum Artikel

Autor: Simon
Datum: 29.10.2021
Zeit: 01:29 Uhr
Kategorien: Computer, Hardware
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