Neues Onlinegame von Panasonic: Evolta City – Errichte eine CO2-freie Stadt!

[Trigami-Review]

Es gibt ein neues Onlinegame in den Weiten des Internets. Initiator des Browsergames „Evolta City“ ist der Batteriehersteller Panasonic Batteries. Der Hersteller möchte mit dem kostenlosen Spiel die Aufmerksamkeit auf die neuen Evolta-Batterien lenken, die besonders umweltfreundlich sind.

Im Spiel geht es um eine Stadt, die komplett ohne CO2 auskommt. Der Spieler übernimmt die Rolle des Bürgermeisters und muss die Stadt verwalten und aufbauen.  Im Gegensatz zu den vielen anderen Onlinegames ist Evolta City nicht unbegrenzt spielbar, sondern nur von April 2011 bis September 2011. Wer am Spiel teilnimmt, hat die Möglichkeit, ein elektronisches Bike oder ein „5-Jahres Evolta Batterien Package“ zu gewinnen.

Die Teilnahme ist komplett kostenlos und frei von Verpflichtungen. Nachdem man sich registriert hat, ist man sofort im Spiel, ohne eine Aktivierungsmail zu erhalten und die Registrierung zu bestätigen. Das ermöglicht einen extrem schnellen Spielstart. Für mich ist das ein klarer Pluspunkt! Erst ein paar Minuten nach der Anmeldung bekommt man eine E-Mail mit den Zugangsdaten zugeschickt. Das gesamte Spiel ist Flash-basiert, was bedeutet, dass man zum Spielen den Adobe Flash Player benötigt.

In diesem Bild seht ihr die Spieloberfläche. In der Leiste oben hat man die Kontrolle über den gesamten Spielablauf. So kann man dort beispielsweise Herausforderungen annehmen oder Freunde einladen. Außerdem sieht man seinen Herausforderungsfortschritt und den aktuellen Energiestand. Bei mir sind das 15 Volt und ich habe die Herausforderung zu 99% gemeistert. Mehr dazu weiter unten 🙂

Direkt am Anfang erklärt ein kleiner Assistent die wichtigsten Spielfunktionen und begleitet den Spieler durch die erste Aufgabe.

Die Aufgaben sind der Hauptbestandteil des Spiels. In der zweiten Herausforderung muss man beispielsweise dafür sorgen, dass Evolta City eine Antennenabdeckung von mindestens 70% erhält, um die Bürger besser miteinander kommunizieren zu lassen. Bei mir war hier die Schwierigkeit, dass ich an die Grenzen meiner Stromversorgung gekommen bin und deshalb keine neuen Antennen mehr bauen durfte. Bezahlt wird nämlich nicht mit Dollar oder Euro, sondern mit Volt, also mit Energie. Hat man nicht mehr genügend Energie, muss man ca. eine Stunde warten, bis das nächste Stromupdate kommt. Je nach dem, wieviele Batterien man in seiner Stadt „gepflanzt“ hat, erhält man mehr oder weniger Energie dazu. Wenn man dann die Mindestsumme von 250 Volt für die kleinste Antenne erreicht hat, kann man eine neue Antenne bauen.

Ich stand 2 Stunden lang auf 99%, da mir noch ein paar Volt für die letzte Antenne gefehlt haben. Das empfand ich am Anfang als sehr störend. Man kann seine Energie aber auch erhöhen, indem man Freunde zum Spiel einlädt. Wahrscheinlich ist genau das die Absicht des Herstellers, denn wer wartet schon gerne 2 Stunden? Da lädt man lieber ein paar Freunde ein und macht das Spiel publik 🙂

Nach den 2 Stunden (oder waren es sogar 3?) konnte ich dann die zweite Mission abschließen und bin dann ins Bett gegangen. Da ich sehr viele Batterien gebaut habe, hatte ich am nächsten Tag über 6000 Volt Energie. Damit ließen sich alle Missionen problemlos meistern. Nicht zuletzt, weil man ja auch für jede gelöste Aufgabe Energie bekommt. Am Schluß hatte ich fast 10.000 Volt zur Verfügung und alle Herausforderungen geschafft. Da man danach nichts mehr tun kann, außer einfach nur sinnlos zu bauen, habe ich das getan. Mein gesamtes Spielfeld ist jetzt voll mit Batteriepacks und ich generiere jede Stunde ein paar hundert Volt, mit denen ich aber leider nicht viel anfangen kann 😉 Denn das Feld ist voll und es gibt keine Herausforderungen mehr. Hier mal ein Screenshot für euch:

Ich weiß nicht mehr genau, wieviele Aufgaben es insgesamt waren, aber ich glaube es waren 7 Stück.

Das Spiel ist somit nichts für Leute, die Action brauchen. Man kann niemanden angreifen und es gibt auch keine Wettbewerbe, die ein Ansporn dafür wären, das Spiel besonders schnell oder besonders gut durchdacht zu spielen. Vielmehr ist das gesamte Onlinegame eine Werbeaktion für die neuen Evolta-Batterien und eine gute Möglichkeit, auf das Gewinnspiel aufmerksam zu machen. Die Idee finde ich ja nicht schlecht, muss ich schon sagen! Und es hat auch Spaß gemacht, das Spiel zu spielen.

Ich denke, es ist problemlos möglich, Evolta City innerhalb eines Tages durchzuspielen, wenn man direkt am Anfang auf Energie setzt. Ein bisschen Taktik gehört also schon dazu!

Was mir aufgefallen ist, sind die teilweise unvollständigen Übersetzungen. Oder ist das Absicht? Beispielsweise sagt der Hilfsassistent am Anfang, man solle auf „Checkout“ klicken. Währenddessen leuchtet aber der Button „Kasse“ grün auf und von einem „Checkout“-Button ist keine Spur. Es ist also offensichtlich, dass hier statt „Checkout“ „Kasse“ gemeint ist. Auch „Mission statement“ sollte meiner Meinung nach noch übersetzt werden, z.B. mit „Aufgabenbeschreibung“. Gut, ich finde das jetzt nicht so schlimm, eher ein wenig verwirrend.

Das Spiel läuft ziemlich flüssig und ist verständlich aufgebaut. Im Hintergrund ertönen immer ein paar Stadtgeräusche, die man meines Wissens aber nicht abschalten kann. Das kann störend sein, wenn man das Spiel im Hintergrund weiterlaufen lässt, während man z.B. arbeitet oder Musik hört. Allerdings muss man auch sagen, dass die Hintergrundgeräusche sehr leise sind und mich persönlich nicht gestört haben.

Mit der Anmeldung am Spiel erhält man die Chance, am oben bereits genannten Gewinnspiel teilzunehmen. Dies ist jedoch keine Pflicht, d.h. man kann das Spiel auch einfach so spielen, wenn man Spaß daran hat. Schaut es euch einfach mal an!

Zur Facebook-Seite von Mr. Evolta!

Hier geht’s zum Onlinegame „Evolta City“!

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3 Kommentare zu “Neues Onlinegame von Panasonic: Evolta City – Errichte eine CO2-freie Stadt!”

  1. Dein Blog ist echt toll! Mach weiter so!

  2. Danke 🙂

  3. […] Gamer zufriedenzustellen. Und vor allem eine Spielegeneration hat es der Community angetan: Online-Games sind seit einigen Jahren der Renner unter den PC-Spielen und gerade die kleinen Browserspiele haben […]

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»Informationen zum Artikel

Autor: Simon
Datum: 29.04.2011
Zeit: 19:00 Uhr
Kategorien: Internet, Trigami
Gelesen: 5177x heute: 2x

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