Eine wichtige Entscheidung: Root-Server oder doch lieber Managed-Server?

Viele angehende Webmaster stehen vor der schwierigen Entscheidung, ob ein Root-Server das Richtige ist oder ob ein Managed-Server eigentlich viel besser geeignet wäre. Einige entscheiden sich dann angesichts der grenzenlosen Möglichkeiten für einen Root-Server. Doch vielen ist nicht bewusst, was das für eine Verantwortung mit sich bringt!

Neben der Möglichkeit, alles mit seinem Server zu machen (Programme compilieren, beliebige Software installieren, usw…), kommt auch die Verantwortung für die Sicherheit des Servers. Denn wer einen Root-Server hat, muss sich selbst um Updates und das Stopfen von Sicherheitslücken kümmern. Das bedeutet natürlich, ständig up-to-date sein zu müssen und sich täglich mit aktuellen Sicherheitsgefahren zu beschäftigen. Nicht jeder hat so viel Zeit und schon gar nicht jeder ist in der Lage, alles korrekt umzusetzen.

Doch man sollte sich immer vor Augen halten, dass man als Betreiber eines Root-Servers dafür verantwortlich ist, was damit geschieht. Das heißt, dass man ein Problem hat, falls es jemandem gelingen sollte, in den Server einzudringen und ihn zum Verteilen von SPAM-Mails und/oder Schadsoftware zu nutzen. Wer an Silvester um 23.30 Uhr erfährt, dass sein Server gerade missbraucht wird, kann dann eben nicht feiern 😉

Dazu kommt, dass man meist gar keinen echten Root-Server benötigt, solange man nicht ständig irgendwelche Programme darauf complilieren und installieren möchte.

Jedem, der sich nicht zu 100% sicher ist, seinen Root-Server ständig aktuell und sicher halten zu können, sollte sich die Sache nochmal genauer durch den Kopf gehen lassen. Eine sehr interessante Alternative sind die bereits angesprochenen Managed-Server. Der Vorteil ist ganz klar, dass man viel weniger Verantwortung hat. Man muss sich nicht um ständig aktuelle Software  kümmern und auch die Installation von Software wird von Fachmännern übernommen. Managed-Server eignen sich daher für Laien.

Häufig ist man in der Auswahl an installierbarer Software gar nicht so sehr eingeschränkt wie man auf den ersten Blick denken könnte. Viele Anbieter für Managed-Server nehmen individuelle Wünsche gerne entgegen und kümmern sich um die Installation von diversen Programmen.

Natürlich gibt es zwischen den beiden Varianten – Root oder Managed – auch preisliche Unterschiede. Die 24/7 – Überwachung eines Managed-Servers kostet selbstverständlich ein wenig mehr als ein Root-Server, um den sich einzig und allein der Webmaster kümmern muss. Doch die Mehrkosten lohnen sich, denn sie bringen mehr Zeit, sich um die Dinge zu kümmern, für die man sich den Server eigentlich angeschafft hat: Seine Website(s)!

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Ein Kommentar zu “Eine wichtige Entscheidung: Root-Server oder doch lieber Managed-Server?”

  1. Eine sichere Alternative zu XAMPP: http://www.net-developers.de/blog/2013/01/16/securewamp-die-sichere-alternative-zu-xampp-wamp-usw/

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»Informationen zum Artikel

Autor: Simon
Datum: 11.11.2012
Zeit: 15:47 Uhr
Kategorien: Hardware, Internet, Software
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